Die positive Schaltschwelle (auch: Positive-going threshold voltage) ist eine Schaltschwelle eines Eingangs mit Hysterese (typisch für: Schmitt-Trigger).
Sie gibt die Eingangsspannung beim Ansteigen an, ab der der Ausgang umschaltet.
Kurzgesagt
→ Umschaltspannung bei steigender Eingangsspannung (bei Schmitt-Trigger/Hysterese).
Kontext
- Schmitt-Trigger-Inverter / -Buffer
- Komparatoren mit Hysterese
- Eingänge mit entprellter/rauschfester Schaltschwelle
In Datenblättern wird (V_{T+}) oft zusammen mit (V_{T-}) angegeben.
Abgrenzung
- : Umschaltpunkt bei steigendem Eingangssignal (LOW → HIGH am Eingang)
- : Umschaltpunkt bei fallendem Eingangssignal (HIGH → LOW am Eingang)
- /: Logikpegel-Grenzen bei normalen Digitaleingängen (meist ohne definierte Hysterese)
Hysterese (wichtiges Konzept)
Die Hysterese ist der Abstand zwischen den beiden Umschaltpunkten:
Je größer (V_H), desto besser ist die Stör-/Rauschunterdrückung rund um den Schaltpunkt.
Praktische Bedeutung
- Erhöht Störfestigkeit bei langsamen Flanken oder verrauschten Signalen
- Hilft bei Entprellung von Tastern (in Kombination mit RC/Signalformung)
- Stabilisiert Signale aus Sensoren oder langen Leitungen
Typische Datenblatt-Angaben
wird häufig spezifiziert als:
- min / typ / max
- abhängig von Versorgung und Temperatur
- ggf. abhängig von Bauteilfamilie (z. B. CMOS, HCT, LV, etc.)
Beispiel-Form (ohne Zahlen) bei definiertem , :