Die Baugruppe-PÜS (kurz für Prozessüberwachung Störmelder-Baugruppe) ist eine Baugruppe der ApT-1 vom Herbst 2024 und dient der Auswertung von bis zu vier primärleitungsüberwachten Störmeldegruppen im Bereich Klima/Temperatursteuerung.
Einsetzbarkeit
Einsetzbar ist das System zur Überwachung von Störmeldungen in den Bereichen:
- Klima/Temperatursteuerung
- Aufschaltungen von Störmeldungen aus
- Aufzugssteuerungen
- zur Überwachung von Maschinensteuerungen
Anschließen von Dinge
Voraussetzungen
- Zu überwachende Geräte müssen über ein potentialfreien Störmeldekontakt verfügen
Anschlüsse
Die Meldelinien der PÜS-Baugruppe werden an der Stiftleiste -X2 angeschlossen.
Messpunkte
Mit den Messpunkten -MP3 bis -MP6 lassen sich verschiedenen Zustände der jeweiligen Eingangsspannungen ermittelt werden.
Simulation
Die Anlage verfügt über eine Funktion zur Simulation des Betriebes und von unterschiedlichen Fehler
Voraussetzungen
Für die Simulation gibt es unterschiedliche Voraussetzungen: Die Anlage muss:
- von
-X2getrennt sein - die Jumper
-XJ3bis-XJ6müssen geschlossen sein
Features
In der Simulation können unterschiedliche Meldeleitungen und die folgenden Betriebszustände simuliert werden:
- Ruhe
- Alarm
- Störung
Betriebszustände
Die Anlage Verfügt über unterschiedliche Betriebszustände die da wären:
- Ruhe
- Alarm
- Störung
- sonstige Meldungen über der jeweiligen Meldeleitung
Funktionsweise
Die Abtastung und Bewertung der Störmeldegruppen erfolget durch eine Zeitmultiplexsteuerung.
Jede Störmeldelinie der PÜS-Baugruppe wird dabei einzeln auf ihren Betriebszustand abgefragt
Während der Zeit des Adressierungszeitschlitzes gelangt der analoge Messwert der Störmeldegruppe über den jeweils adressierten Analogschalter auf die nachgeschaltete invertierender Komparator mit -K7.2, -K7.3 und -K7.4.
Auswerteeinheit
Die Baugruppe-PÜS Anlage Verfügt über eine eigene Auswerteeinheit. Die Zuleitungen zur Auswerteeinheit sind zusätzlich zum eigentlichen Störungsalarmkriterium auf Drahtbruch überwacht.
Bauteile
Mikrocontroller
Die Anlage verwenden den ATmega328P als Mikrocontroller, welcher mit seinem eigenen Systemtakt von Mikrocontroller arbeitet. Er steuert u. A. als Zähler den 1-aus-4-Decoderbaustein.
Benutzerschnittstelle
Leuchtdioden
| Bauteilbezeichnung | Bedeutung | |
|---|---|---|
-P1 | Meldelinie 1 betroffen | |
-P2 | Meldelinie 2 betroffen | |
-P3 | Meldelinie 3 betroffen | |
-P4 | Meldelinie 4 betroffen | |
-P5 | Summe Störung | |
-P6 | Oberlast-Störungsmelder Alarm | |
-P7 | eine Störung | |
-P8 | störungsfreier Betrieb |
Tasten
| Bauteilbezeichnung | Bedeutung | |
|---|---|---|
-S1 | Simulation eines Drahtbruches auf Störmeldelinie A | |
-S2 | Simulation eines Alarms | |
-S3 | Simulation eines Drahtbruches auf Störmeldelinie B | |
-S4 | Simulation eines Alarms | |
-S5 | Simulation eines Drahtbruches auf Störmeldelinie C | |
-S6 | Simulation eines Alarms | |
-S7 | Simulation eines Drahtbruches auf Störmeldelinie D | |
-S8 | Simulation eines Alarms |
Funktionsbeschreibung
Während des multiplexgesteuerten Adressierungszeitschlitzes gelangt der analoge Messwert der Störmeldegruppe über den jeweilig adressierten Analogschalter auf die nachgeschaltete Komparatorstufe mit -K7.2, -K7.3 und -K7.4. Dort werden die gemessenen Spannungen mit fest vorgegebenen Referenzspan- nungswerten verglichen und bewertet. Für die hier beschriebene Anwendung müssen Sie mittels der einstellbaren Konstantspannungsquelle -K7.1 an Messpunkt -MP10 mit -R20 eine Spannung von 2,25 V einstellen. In Abhängigkeit der Signale an Pin 9 und Pin 10 des Decoderbausteins -K6 wird die Komparatorstufe angesteuert, die die Summensignale Ruhe, Alarm und Störung der Meldezuleitung erzeugt (siehe Tabelle 1).