Ein Mikrocontroller (kurz: µC) ist ein IC (Halbleiter), der die Komponenten eines Computers auf einem einzelnen kleinen IC vereint. Daher werden teilweise µC auch “System-on-a-Chip” (oder kurz: SoC) genannt.

Im Gegensatz zu einem “normalen” Computer erledigt ein Mikrocontroller sehr gezielte Aufgaben. Daher stromsparend

Aufbau

Ein typischer Mikrocontroller besteht aus folgenden Hauptkomponenten:

  • CPU
  • Speicher:
    • Programmspeicher (Flash/ROM): Zum Speichern des Programmcodes.
    • Datenspeicher (RAM): Für temporäre Daten während der Programmausführung.
    • EEPROM: Für persistente Daten, die auch nach dem Ausschalten erhalten bleiben sollen.
  • Peripheriegeräte: Eine Vielzahl von integrierten Modulen, die spezifische Aufgaben übernehmen:
    • GPIOs (General Purpose Input/Output): Digitale Ein- und Ausgänge.
    • Timer/Counter: Für Zeitmessungen und Ereigniszählungen.
    • ADC (Analog-Digital-Wandler): Zum Messen analoger Spannungen.
    • DAC (Digital-Analog-Wandler): Zum Erzeugen analoger Spannungen.
    • Kommunikationsschnittstellen: UART, SPI, I2C, USB, CAN usw.
  • Taktgeber: Erzeugt den Systemtakt für die CPU und Peripherie.

Architekturen

Bekannte Architekturen sind u. A.:

  • 8-bit AVR: Eine populäre RISC-Architektur, bekannt durch Arduino.
  • Intel 8051-kompatible Mikrocontroller: Eine ältere, aber immer noch weit verbreitete CISC-Architektur.