Ein Direkter Digitalsynthesizer (kurz: DDS) ist ein Signalgenerator, dass verschiedene Wellenformen auf digitaler weise generieren kann.
Funktionsweise
- Die Form einer Welle (z.B. Sinus) wird als Zahlenfolge in einem Speicher hinterlegt.
- Ein schneller Takt ruft diese Zahlen ab.
- Ein DAC wandelt sie in ein analoges Signal um.
- Frequenz und Kurvenform können per Software einfach geändert werden.
Vorteile
- Sehr präzise und stabil in Frequenz und Phase
- Einfache Steuerung per Software
- Erzeugt viele verschiedene Signalformen
- Kompakt und kostengünstig
Nachteile
- Es können unerwünschte Störkomponenten (Spurious oder „Geisterfrequenzen“) entstehen
- Ausgangssignal ist nur so “sauber” wie der verwendete DAC
- maximale Ausgangsfrequenz ist durch die Taktrate und Auflösung limitiert
- können ein bisschen Jitter (zeitliches Schwanken des Signals) und Phasenrauschen haben
- Alias-Signale können entstehen (Überlappung von Frequenzbereichen, führt zu Störsignalen)
- Direkte Digitalsynthesizer brauchen für HF-Signale einen schnellen Takt → können für manche HF Anwendungen mehr Stromstärke brauchen